Der zehnjährige Michael Putz aus Steyr hat am Flughafen Wien das „ORF-Friedenslicht“ in Empfang genommen. Aufgrund der Krisensituation reiste der Bub heuer nicht in das Heilige Land, um in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Licht zu entzünden.
Das Friedenslicht sei „heuer mehr denn je ein starkes Zeichen der Sehnsucht nach Frieden, das so vielen Menschen Hoffnung und Zuversicht schenkt“, betonte ORF-Landesdirektor Klaus Obereder. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) zeigte sich froh darüber, dass es „unter schwierigen Bedingungen gelungen ist, das Friedenslicht zu holen“. Dessen Botschaft sei „aktueller denn je und Auftrag an uns alle, Tag für Tag dafür zu arbeiten und einzustehen“, meinte er.
„Kenne das Friedenslicht von klein auf“
Nach der Entzündung in Bethlehem wurde es aufgrund des eingeschränkten Flugverkehrs nach Tel Aviv zuerst nach Amman gebracht und von dort mit einer Linienmaschine nach Österreich mitgenommen, wo es Michael Putz in Empfang nahm.
Der Schüler wurde wegen seines Engagements bei den Pfadfindern, der Jungfeuerwehr und den Ministranten zum Friedenslichtkind ausgewählt. „Ich kenne das Friedenslicht von klein auf, weil es bei uns in der Familie zu Weihnachten dazugehört.“
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