Brandalarm am Montagabend in Imst im Tiroler Oberland: Eine 67-jährige Einheimische heizte in ihrer Wohnung den Kachelofen an, als plötzlich ein Glutstück aus dem Ofen fiel. Die davor gelagerten Holzbriketts fingen dadurch Feuer. Versuche, den Brand selbst zu löschen, scheiterten. Die Frau, die letztlich eine Rauchgasvergiftung erlitt, setzte einen Notruf ab und brachte sich in Sicherheit. Ihre Kanarienvögel verendeten.
Kurz vor 20.30 Uhr heizte die 67-jährige Pensionistin ihren Kachelofen an und ließ die Ofentür eine Zeit lang offen. „Plötzlich fiel ein Glutstück heraus und landete direkt auf den davor gelagerten Holzbriketts“, berichtete die Polizei. Die Briketts entzündeten sich daraufhin sofort.
Bewohnerin brachte sich in Sicherheit
Die Seniorin versuchte daraufhin umgehend, das Feuer abzudecken und so zu ersticken. Jedoch erfolglos. „Die Frau brachte sich schließlich in Sicherheit, verließ die Wohnung und setzte einen Notruf ab“, so die Ermittler weiter.
In der Wohnung entstand erheblicher Sachschaden. Fünf Kanarienvögel sind durch die starke Rauchentwicklung in deren Käfig verendet.
Die Polizei
Mit Rauchgasvergiftung ins Spital
Die Stadtfeuerwehr Imst war rasch zur Stelle, konnte die Situation vor Ort unter Kontrolle bringen und den Brand löschen. „In der Wohnung entstand erheblicher Sachschaden. Fünf Kanarienvögel sind durch die starke Rauchentwicklung in deren Käfig verendet.“
Die 67-Jährige musste nach der Erstversorgung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Zams eingeliefert werden. Die Stadtfeuerwehr Imst stand mit insgesamt 40 Mitgliedern im Einsatz.
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