Vor zehn Jahren feierten die Neos mit dem Einzug in den Gemeinderat und einem Sitz in der Stadtregierung einen Sensationserfolg in Salzburg. Vor der Wahl im März 2024 werden nach dem Abschied aus dem Landtag auch in der Stadt kleinere Brötchen gebacken als die 12,4 Prozent von 2014. „Unser Ziel ist zumindest die derzeit zwei Mandate zu halten“, sagt Lukas Rupsch. Der 39-jährige Unternehmer wurde am Samstag mit 91,4 Prozent von den Neos-Mitgliedern zum Spitzen- und Bürgermeisterkandidaten für die Stadt-Wahl gekürt.
Nachsatz: „Natürlich hoffen wir auf mehr, aber wir müssen realistisch sein.“ Es gehe darum, die Neos nach dem Aus im Landtag wieder zu stabilisieren, um dann wieder durchstarten zu können. Lukas Rößlhuber, bisher das Gesicht der Neos in der Stadt Salzburg, tritt wieder an, allerdings nur auf Platz drei hinter Nevin Öztürk. „Wir haben gesagt, wir wollen in den Spitzenpositionen neue Leute haben. Das haben wir jetzt umgesetzt“, sagt Rößlhuber, der auch berufliche Gründe für seinen Schritt zurück nennt.
Rupsch will im Wahlkampf besonders auf die Themen Wirtschaft und Transparenz setzen und dabei besonders die städtischen Abgaben durchleuchten. „Man hat den Eindruck, es geht allen nur mehr um den Bürgermeistersessel, dabei soll es vor allem um die Bürger gehen“, sagt er.
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