Mo, 25. Juni 2018

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26.03.2012 08:37

Papst in Mexiko umjubelt und modisch beschenkt

Papst Benedikt XVI. hat sich am Wochenende bei seinem Besuch in Mexiko sichtlich wohlgefühlt. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde während seines gesamten Besuches im großteils katholischen Land frenetisch umjubelt. Hunderttausende Menschen ließen sich schließlich auch den großen Abschluss, das Sonntagsgebet in Leon, nicht entgehen. Kritik - siehe auch Story in der Infobox - wurde lediglich am Rande laut.

Benedikt XVI. hatte sich zur Freude der Gläubigen sogar einen der Sombreros aufgesetzt, die er bei seinem Besuch geschenkt bekommen hatte, und trug den traditionellen Hut am Sonntag lächelnd während der Fahrt mit dem Papamobil zur Messe nahe der Stadt Leon. Dort rief er dazu auf, die "Ermüdung" im Glauben zu überwinden. Gewalt, Korruption und Macht müssten Liebe und Brüderlichkeit weichen.

Nach einer Auflistung des Erzbistums Leon zählten nicht nur die drei Sombreros aus dem Dorf San Francisco del Rincon zu den Geschenken, die Benedikt XVI. in Mexiko erhielt. Dazu passend, bekam er auch sechs Paar rote Schuhe.

Kubanische Oppositionelle festgenommen
Am Montag ging es für das Oberhaupt der katholischen Kirche weiter nach Kuba. 14 Jahre nach seinem Vorgänger Johannes Paul II. ist es der erste Besuch des Papstes auf der Karibikinsel. Auch hier wurden im Vorfeld Katholiken aus aller Welt zu Messen in der Hauptstadt Havanna und in Santiago de Cuba erwartet.

Die kubanische Opposition beklagte Montag früh bereits bis zu 70 Festnahmen von Regierungsgegnern. Das Castro-Regime setze verstärkt auf Repression und Einschüchterung, die Regierung wolle die "totale Kontrolle" der Umgebung jener Orte, an denen der Papst Messen feiern werde.

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