Sa, 19. Jänner 2019

In Tiefe gerissen

25.03.2012 12:47

Zwei Tote bei Gletscherabbruch am Südtiroler Ortler

Ein Gletscherabbruch hat Sonntag früh am 3.905 Meter hohen Ortler, westlich von Meran in Südtirol, zwei Todesopfer gefordert. Die Eis- und Schneemassen rissen vier Alpinisten mit in die Tiefe. Für zwei Verunglückte kam jede Hilfe zu spät, die beiden anderen teils schwer verletzt in die Krankenhäuser Bozen und Meran geflogen. Die Identität der Toten ist bislang nicht bekannt.

Die vierköpfige Gruppe, bestehend aus drei Männern und einer Frau, war in der Früh in zwei Seilschaften aufgestiegen. Gegen 7.30 Uhr geschah das Unglück. "Die Gruppe wollte über die Nordwand aufsteigen, als sie von dem Abbruch überrascht wurde", schilderte der Einsatzleiter der Bergrettung.

Frau und Mann schwer verletzt ins Spital gebracht
Für zwei männliche Gruppenteilnehmer konnten die alarmierten Notärzte nichts mehr tun. Eine Frau und ein Mann wurden von den Rettern mit schweren Verletzungen geborgen und nach der Erstversorgung in die Krankenhäuser geflogen. Im Einsatz standen neben den Rettungshubschraubern "Pelikan 1" und "Aiut Alpin Dolomites" die Bergrettung, Feuerwehr sowie die Carabinieri.

Der im oberen Vinschgau liegende, stark vergletscherte Ortler ist der höchste Berg Südtirols und der Hauptgipfel der Ortleralpen. Seine Nordwand gilt unter Alpinisten als anspruchsvolle Tour. Sie besitzt die größte Eiswand der Ostalpen.

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