Einen Tag nachdem verheerenden Brand eines Wohnhauses im Altenmarkter Ortszentrum ist sich die Polizei jetzt sicher: „Brandstiftung kann ausgeschlossen werden“. Wie berichtet, erlitt ein Bewohner (69) eine schwere Rauchgasvergiftung.
Vier Feuerwehren mit 170 Einsatzkräften und mehr als 20 Einsatzfahrzeugen standen bis in der Nacht im Einsatz, um das Altenmarkter Wohnhaus zu löschen. Das Feuer hatte sich auf den Dachstuhl ausgebreitet. Zum Löschen mussten Teile des Daches abgetragen werden. Erst danach konnten die Flammen unter Kontrolle gebracht werden.
Brandermittler der Polizei untersuchten am Feiertag mit einem Diensthund und einer Drohne das schwer beschädigte Gebäude: „Der Brand brach im ersten Stock im Bereich einer Küche aus. Brandstiftung kann aber ausgeschlossen werden“, heißt es im Bericht der Exekutive. Alarm geschlagen hatte übrigens eine rumänische Pflegerin (40), die den Brandgeruch rasch bemerkte und den 69-jährigen Bewohner der betroffenen Wohnung in einen anderen Raum brachte. Mehrere Personen, die zur Hilfe eilten, konnten den 69-Jährigen schließlich ins Freie bringen. Ein Notarztfahrzeug hat den Schwerverletzten danach in das Schwarzacher Spital gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr für ihn.
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