Highnoon in Vorarlberg! Am Samstag um Punkt 12 Uhr (live in ORF Sport+) wird auf der Dornbirner Birkenwiese das erste Ländle-Derby in der Admiral Frauenbundesliga angepfiffen. Die Rollenverteilung im Duell zwischen den Aufsteigerinnen der SPG Lustenau/Dornbirn und Titelkandidat Altach/Vorderland scheint klar.
Zuletzt im gemeinsamen Freitagsinterview in der „Krone“ freuten sich SPG Lustenau/Dornbirn Coach Klaus Stocker und sein Gegenüber Bernhard Summer von der SPG Altach/Vorderland auf das erste Ländle-Derby in der Frauen Bundesliga, was für beide ein Meilenstein in der Entwicklung des Damenfußballs in Vorarlberg in Vorarlberg ist. „Bei zehn Vereinen und neun Bundesländern finde ich es bemerkenswert, dass zwei Vorarlberger Teams in der höchsten Liga spielen“, betont Summer, „das ist schon ein Toplevel.“
Fokus nicht auf den Gegner
Vor dem heutigen ersten Aufeinandertreffen haben beide Vereine Respekt. Die Rollen sind aber klar verteilt. Altach hat in den ersten sechs Runden keinen Punkt abgegeben, gilt als Tabellenzweiter als klarer Favorit gegen die derzeit achtplatzierten Aufsteigerinnen. Natürlich hat man sich im Lager der Rheindörflerinnen intensiv mit dem Gegner aus Dornbirn befasst, trotzdem stellt Summer klar: „Wir müssen auf uns schauen. Wenn ich zu den Mädels sage, wir müssen dort, dort und dort aufpassen, kommt meiner Meinung nach nichts Gescheites heraus.“
Euphorie fehlt ein wenig
Die SPG Lustenau/Dornbirn ist durchwachsen in die Saison gestartet, steigerte sich aber in den vergangenen Spielen stetig. Was Coach Klaus Stocker jedoch vermisst im Team, ist der Schwung, den ein Aufstieg bringt. Wie zum Beispiel in der vergangenen Saison bei den Herren von Austria Lustenau. „Die Euphorie fehlt bei uns ein wenig. Normalerweise hast du fünf oder sechs Eckpfeiler im Aufstiegsteam, die haben wir aufgrund unserer vielen Langzeitverletzten nicht. Das muss man erst kompensieren“, erklärt Stocker, „aber dennoch hoffe ich, dass wir Altach Punkte abnehmen können.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.