Für den SV Wals-Grünau setzte es am Sonntagnachmittag bei Silz/Mötz wieder einmal eine Niederlage. Trainer Bauer war nach der Partie hörbar ernüchtert.
Vergangene Woche hatte Wals-Grünau mit dem Heimsieg gegen den FC Pinzgau noch für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Sonntag ging’s nach dem Auswärtstreff mit Silz/Mötz - wo der frühere Bundesliga-Trainer Helmut Kraft an der Seitenlinie steht - aber wieder mit leeren Händen nach Hause. Das 0:1 in Tirol war die vierte Niederlage der Saison.
„Die schmerzt sehr, weil wir top vorbereitet waren“, war Übungsleiter Josef Bauer ernüchtert. Nach zwei Platzverweisen auf beiden Seiten in den ersten 45 Minuten - bei den Gästen war Gerhard Brennsteiner mit gelb-rot vom Feld geflogen - fanden die Grünauer erneut einige Chancen vor. „Aber wir haben sie eben nicht genutzt“, sagte der 57-Jährige, der „keine Ausreden“ suchen wollte. Der Gegentreffer Marke „Nudel-Tor“ fiel erst zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit.
„Wollte das so“
Dabei hatte der Übungsleiter vor der Partie alle Kräfte mobilisiert. Denn auch die verletzten Spieler machten die Reise nach Tirol mit. „Ich wollte das so haben, dass wir uns als komplette Mannschaft präsentieren“, erklärte Bauer die Idee dahinter.
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