Der zweite „IT Talk“ stand im Zeichen der Künstlichen Intelligenz und in welchen Bereichen diese im Tourismus eingesetzt werden kann. Experten sehen darin eine Chance, Landesrat plädiert zum Mut.
Auf Initiative des Softwareunternehmens General Solutions mit Sitz in Landeck fand im Villa Blanka Eventcenter zum zweiten Mal der so genannte „IT Talk“ statt. Im Fokus stand das Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Tourismus. „KI ist keine Neuheit, hat aber quasi über Nacht die breite Öffentlichkeit erreicht. Umso wichtiger ist es, über die Ausprägungen und Möglichkeiten einmal mehr im Detail zu diskutieren“, so Florian Falkner, GF von General Solutions. Laut Wirtschaftslandesrat Mario Gerber (ÖVP) brauche es „Freiräume und Möglichkeiten, damit sich die KI entwickeln kann. Damit das gelingt, braucht es Mut und kluge Köpfe, die wir auch hier in Tirol haben“.
Einblicke in Sprache und Umgang
Tiefer in die Materie ging Universitätsprofessor Adam Jatowt. In seinem Vortrag erklärte er unter anderem, wie die großen Sprachmodelle trainiert werden und wie der Umgang mit sogenannten Prompts, den Anweisungen an KI-basierte Tools, funktioniert.
Nur so kann KI helfen, bei repetitiven Arbeiten wie Dateneingaben, Analysen und Auswertungen zu entlasten und damit Ressourcen zu gewinnen.
Florian Falkner, GF von General Solutions
Anwendungsbereiche und Möglichkeiten
In der anschließenden Diskussion wurde der Einsatz von KI im Tourismus näher unter die Lupe genommen: Von Anwendungsgebieten, die sich bereits herauskristallisieren über nötige Rahmenbedingungen und Regulatorien bis hin zur Auswirkung auf den Arbeitsmarkt im Tourismus. Einig waren sich alle darin, dass man die neue Möglichkeit nicht als Bedrohung sehen dürfe und die Mitarbeiter entsprechend schulen müsse. „Nur so kann KI helfen, bei repetitiven Arbeiten wie Dateneingaben, Analysen und Auswertungen zu entlasten und damit Ressourcen zu gewinnen“, ist Falkner überzeugt.
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