Ein 37-jähriger Oberländer ist am Landesgericht Feldkirchs wegen schweren Betrugs verurteilt worden. Gemeinsam mit einem Kumpel hatte er diverse Banken um fast 70.000 Euro geschädigt.
Kein Geld, aber jede Menge Schulden. In Summe 75.000 Euro, die beim Angeklagten durch Leasingverträge, Autokredite und Konsumschulden zu Buche schlagen. Die zündende Idee, um an Geld zu kommen: neue Kredite. Der zweite Mann im Boot ist ein nicht kreditwürdiger Kumpel aus dem Unterland, mit dem er sich die Beute teilt, so zumindest der angebliche Plan.
Hierfür trickst der Oberländer, indem er seine Lohnzettel und Kontoauszüge zur Verfügung stellt. Über diese Scharade besorgt der Angeklagte immer wieder Kredite, am Ende schädigt er die Banken um knapp 70.000 Euro. Während der Kumpel mit seinem Anteil in der Karibik untertaucht, finanziert der 37-Jährige u. a. zwei gebrauchte Autos, die er dann an einen Händler in Deutschland weiterverkauft, um so seine finanziellen Engpässe auszugleichen. Dass es sich dabei um Leasingfahrzeuge handelt, weiß der Händler nicht. Es kommt so, wie es kommen muss: Die Behörden werden vorstellig.
Am 27. Juli wird der Betrüger verhaftet. Im Prozess bekennt sich der Angeklagte weitestgehend schuldig. Das - bereits rechtskräftige - Urteil lautet: 15 Monate Haft auf Bewährung und 3600 Euro Geldstrafe. Zudem wird ein Verfallsbetrag von knapp 70.000 Euro geltend gemacht.
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