Kurz vor ihrem ersten Schultag wurde Anfang September die kleine Leilah (6) bei einem Wanderausflug zum Hohenzoller Wasserfall in Bad Ischl von einem Steinblock erdrückt. Die Ermittlungen gegen die zwei Betreuerinnen wegen fahrlässiger Tötung wurden nun eingestellt.
Die Staatsanwaltschaft Wels hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung einer Sechsjährigen gegen zwei Betreuerinnen eingestellt. Bei einem Ausflug mit acht Kindern aus Strobl (Salzburg) Anfang September zum Hohenzoller Wasserfall im Gemeindegebiet Bad Ischl (OÖ) war das Mädchen tödlich verunglückt. Es hatte im Bachbett des Saiherbachs gespielt, als sich ein Steinblock löste, gemeinsam mit dem Mädchen umstürzte und es erdrückte.
Keine Vernachlässigung
Den Betreuerinnen habe „keine Vernachlässigung ihrer Sorgfalts- bzw. Aufsichtspflicht nachgewiesen werden können“, bestätigte die Staatsanwaltschaft einen Bericht im „OberösterreichischenVolksblatt“ am Mittwoch. Der Grund: Das Mädchen sei bei einem nicht verhinderbaren Unglücksfall ums Leben gekommen.
Die Kleine - sie hätte kurz danach ihren ersten Schultag gehabt - war mit ihrer Schwester, sechs anderen Kindern und zwei Betreuerinnen unterwegs gewesen. Eine Kindergärtnerin (52) hatte den Ausflug für ehemalige Schützlinge organisiert. Als Begleitperson war eine Kollegin (45) mit.









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