Samstagmittag haben zwischen 12 und 12.45 Uhr im ganzen Bundesgebiet und damit auch in Tirol die Sirenen des Zivilschutzes aufgeheult. Probeweise ertönten die vier Signale „Sirenenprobe“, „Warnung“, „Alarm“ und „Entwarnung“. Dabei wurde tirolweit die Funktionsfähigkeit von 1025 Sirenen überprüft. Die Bilanz fiel positiv aus.
„99,5 Prozent und damit 1020 Tiroler Sirenen funktionierten“, berichtete das Land am Nachmittag. Die Reparaturarbeiten an den schadhaften Sirenen würden umgehend in Angriff genommen. In den Bezirken Schwaz, Innsbruck-Land, Landeck und Reutte sowie in der Stadt Innsbruck hätte jeweils eine Sirene nicht funktioniert.
Testlauf auch für Bevölkerung
„Der Zivilschutz-Probealarm hat gezeigt, dass die Sirenen in Tirol großteils einwandfrei funktionieren und wir im Krisen- und Katastrophenfall über ein effektives Mittel verfügen, um die Bevölkerung zu warnen“, betonte Sicherheitslandesrätin Astrid Mair (ÖVP). Er diene aber auch dazu, der Bevölkerung die Bedeutung der unterschiedlichen Signale sowie die Handlungsempfehlungen in Erinnerung zu rufen.
Auch Flutwellen-Probealarm
Neben dem Probealarm des Zivilschutzes fand zeitgleich auch jener für die Flutwellenwarnung der Tiwag statt. Bei der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz sowie beim Kraftwerk Kaunertal wurden die beiden Signale „Flutwellenalarm“ und „Flutwellenentwarnung“ ordnungsgemäß ausgelöst.
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