Jagd auf Österreicher

Steinewerfer„beschoss“ Wagen auf Italo-Autobahn

Ausland
05.10.2023 09:55

Lebensgefährliche Angriffe auf der Autobahn nahe Turin: Ein Wahnsinniger „beschoss“ Fahrzeuge mit Steinen - drei der „Geschosse“ schlugen in Windschutzscheiben ein. Nachdem der Täter auch noch die alarmierte Polizei ins Visier genommen hatte, ergriff der Österreicher die Flucht.

Tatort Autobahn, acht Uhr morgens zwischen Orbassano und Candiolo mitten im Pendlerverkehr: „Bewaffnet“ mit Steinen hatte sich ein vorerst noch unbekannter „Heckenschütze“ auf einer Parallelstraße verschanzt - um schließlich die mit 130 km/h vorbeifahrenden Fahrzeuge unter „Beschuss“ zu nehmen. Mit schockierender Treffsicherheit.

Bei insgesamt zwei Wagen und einem Lkw schlugen die teils faustgroßen Steine in den Windschutzscheiben ein. Wie durch ein Wunder blieben alle drei Lenker unverletzt - und konnten trotz der heftigen Einschläge ihre Fahrzeuge unter Kontrolle halten und ohne Unfälle zu verursachen langsam auf den Pannenstreifen lenken.

Auch Polizei im Visier
Der irre Steinewerfer hielt sogar so lange seine Stellung, bis die alarmierte Streife der Verkehrspolizei am Tatort eintraf - um diese schließlich ebenfalls ins Visier zu nehmen und zu „beschießen“. Auch hier bewies der Täter Treffsicherheit. In der Folge ergiff er jedoch die Flucht, zu Fuß über Feldwege.

Umgehend wurde eine Großfahndung eingeleitet. Bis dato allerdings ohne Erfolg. Aufgrund der Ermittlungen und mehrerer Zeugenaussagen war zumindest die Identität des Steinewerfers rasch geklärt: Es soll sich um einen 43-jährigen Österreicher handeln. Der Obdachlose ist in der Gegend allseits bekannt - und kennt die Umgebung samt möglicher Verstecke wie seine Westentasche.

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