Der Urlauber war alleine gegen 13 Uhr mit dem Schlepplift bergwärts gefahren, als er aus noch unbekannter Ursache zu Sturz kam. "Der Skifahrer rutschte die 30 Grad steile Liftspur unkontrolliert hinunter, kam von dieser ab und krachte mit dem Kopf gegen einen aus dem Schnee ragenden ungesicherten Holzkasten, der als Unterbau für die Liftspur dient", so ein Polizist.
Dieser sei normalerweise gänzlich mit Schnee bedeckt, aufgrund der geringen Schneemengen ragte jedoch ein Teil des Kastens hervor. Genau dort schlug der 51-Jährige – er hatte keinen Helm getragen – mit dem Kopf auf und erlitt einen Schädelbruch. Der Niederländer dürfte sofort tot gewesen sein.
Skifahrer fand toten Urlauber
Das tragische Unglück blieb zunächst unentdeckt. Erst später fielen einem Skifahrer die neben der Liftspur liegenden Ski und Stöcke auf. Der aufmerksame Wintersportler fand kurz darauf den reglos im Schnee liegenden Urlauber und schlug Alarm.
Erst am Samstag war eine Zwölfjährige aus Ungarn im Kärntner Bezirk Villach-Land zu Tode gekommen. Das Mädchen fuhr auf der Gerlitzen in das Kassenhaus und verstarb wenig später im Klinikum Klagenfurt (siehe Infobox).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.