Das Burgenland bekomme erstmals in seiner Geschichte eine eigene Abteilung für moderne Krebstherapien. Entstehen wird die neue Abteilung in der Klinik Oberwart.
Der Aufsichtsrat der Burgenländischen Krankenanstalten-Gesellschaft m.b.H. (Gesundheit Burgenland) hat einstimmig beschlossen, dass in der Klinik Oberwart bis Frühjahr 2024 eine Abteilung für Onkologie und Palliativmedizin entstehen soll. Laut Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) ist das Teil der neuen „Offensivstrategie“ in der Gesundheitspolitik. Die Angebote würden dabei ständig weiterentwickelt.
„Das Burgenland reagiert damit auf die steigenden Fallzahlen, auf immer mehr mögliche Therapien, aber auch auf die Tatsache, dass Burgenländer, die Krebstherapien brauchen, trotz einer geltenden Gastpatienten-Regelung immer häufiger von größeren Spitälern in anderen Bundesländern zurückverwiesen werden“, erläutert Doskozil. Starten soll die neue Abteilung für Onkologie und Palliativmedizin im ersten Halbjahr 2024, mit Beginn des Patientenbetriebs in der neuen Klinik in Oberwart.
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