Explosion in Rostow
Zahlreiche Drohnenattacken in Russland und Ukraine
In der Nacht auf Donnerstag hat es wieder zahlreiche Drohnenangriffe gegeben - sowohl auf Russland als auch auf die Ukraine. Im Internet kursieren Aufnahmen von einer Explosion mitten in der russischen Stadt Rostow.
Wie der Gouverneur der russischen Stadt Rostow, Wassili Golubew, auf Telegram mitteilte, war eine Drohne im westlichen Teil der Stadt und eine zweite direkt im Stadtzentrum abgeschossen worden. Im Zentrum Rostows war kurz ein Feuerball am Himmel zu erkennen. Im Zuge der Angriffe sei ein Mensch verletzt worden. Zudem sollen einige Pkw beschädigt worden sein. Bei drei Gebäuden sei die Fassade beschädigt worden, Fensterscheiben seien zersprungen.
Telegram-Kanäle veröffentlichten Aufnahmen, die zeigen, wie die Drohne explodiert. Laut den Angaben soll dies in der Nähe des Hauptquartiers des Wehrstabs Süd passiert sein.
Drohne nahe Moskauer Flughafen abgefangen
Auch der Moskauer Bürgermeister, Sergej Sobjanin, meldete einen neuen Drohnenangriff in der Oblast Moskau. Das unbemannte Flugobjekt ist laut dem Telegram-Kanal Mash in der Nähe des internationalen Flughafens Schukowski abgefangen worden. Durch die Druckwelle der Explosion seien in umliegenden Häusern Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Die russische Luftfahrbehörde Rosawiazija gab daraufhin bekannt, dass an den Flughäfen Domodedowo, Wnukowo und Schukowski der Flugverkehr eingeschränkt worden sei.
Bahnhof in Brjansk beschädigt
Der Gouverneur der Oblast Brjansk, Aleksandr Bogomas, meldete, dass in der Nacht drei ukrainische Drohnen abgeschossen worden seien. Dabei seien Schäden am Bahnhofsgebäude entstanden, auch seien der Bahnhofsplatz und mehrere Waggons in Mitleidenschaft gezogen worden.
33 Drohnen auf Ukraine
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland in der Nacht 33 Drohnen gestartet, ein Teil davon auf die Schwarzmeerregion Odessa, andere auf die nordukrainische Region Sumy. Von den Flugkörpern seien 25 abgeschossen worden.
Die Region Odessa ist seit dem Auslaufen des Abkommens zur Verschiffung ukrainischen Getreides verstärkt unter russischem Beschuss. Hafenanlagen, aber auch landwirtschaftliche Betriebe und Getreidesilos sind zumeist das Ziel. Im Landkreis Ismajil, der zuletzt ins Visier geraten ist, sind eine Reihe von Häfen im Donaudelta, über die die Ukraine trotz der Seeblockade weiterhin Getreide verschifft hat.













Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.