Warum das Match gegen Moldawien (k)ein Wirtschaftsturbo, David Alaba gefragt und Liverpool eine unbezahlbare Werbe-Lokomotive ist.
Drittes Länderspiel des ÖFB binnen nicht einmal sechs Monaten in der neuen Raiffeisen Arena auf der Linzer Gugl.
Rechnet sich dieser Dreierpack auch wirtschaftlich für das Land Oberösterreich und die Stadt Linz?
„Das Spiel gegen Moldau bringt rund 800.000 Euro für die Linzer Wirtschaft. Fußballfans sind sehr zahlungskräftig, aber es fehlen diesmal die Auswärtsgäste. Ich denke nicht, dass viele Moldawier nach Linz kommen. Die haben andere Sorgen. wie die Angst vor einem russischen Überfall“, erklärt Fritz Schneider, emeritierter Professor am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Linzer JKU.
Landesrat Markus Achleitner sieht’s wesentlich positiver: „Die Hotels in und rund um Linz sind bestens gebucht und wir profitieren nicht nur durch direkte Effekte wie Nächtigungen und Gastro, sondern auch durch die enorme mediale Präsenz Oberösterreichs und die Fan-Kommunikation auf allen Kanälen.
Enorme mediale Präsenz
Allein wenn David Alaba ein Posting aus Windischgarsten macht, verfolgen das 14 Millionen auf Instagram und 12 Millionen auf Facebook. 2023 hatten wir durch internationale Fußballspiele und Trainingscamps 15.000 Nächtigungen – ein Mehrumsatz von drei Millionen Euro.“
Im Vergleich zum bevorstehenden Superhit des LASK gegen Liverpool sind das aber fast Peanuts. Zahlen-Guru Schneider: „Liverpool ist eine ganz andere Welt. Da kommen 2000 Fans nach Linz, da wird im Großraum jedes Hotelzimmer ausgebucht sein. Und die Werbung für Linz ist eigentlich unbezahlbar.“
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