Weil sich - wie berichtet - 2022 die Prioritätensetzung der Linz AG geändert hat, liegt das Hallenbad-Projekt in Ebelsberg vorerst auf Eis. FP-Chef und Stadtrat Michael Raml will das nun ändern. Im Gespräch mit der „Krone“ verrät er, warum er meint, dass das Projekt nicht auf die lange Bank geschoben werden sollte.
Die heurige Freibadsaison neigt sich dem Ende zu, wird sich schon in den nächsten Wochen das Schwimm- und Plansch-Geschehen wieder in die Linzer Hallenbäder verlagern. Ein solches ist aktuell wieder in aller Munde, obwohl noch nicht einmal feststeht, dass es überhaupt gebaut wird: Das geplante Wellness-Eldorado in der Hartheimerstraße in Ebelsberg. Die Bäderoase in Muschelform war im September 2021 eine Woche vor den Wahlen von SP-Stadtchef Klaus Luger, FP-Stadtrat Michael Raml und Linz-AG-General Erich Haider für spätestens 2026 angekündigt worden.
Prioritäten hatten sich geändert
Doch später ruderte man zurück, hatten sich mit dem Anstieg der Energiepreise die Prioritäten geändert. SP-Stadtchef Klaus Luger damals: „Die Realisierung wird sich wohl um zwei bis drei Jahre verzögern.“ Ausgerechnet FP-Chef Michael Raml, der damals noch den ehemaligen Stadtvize Markus Hein bei der Präsentation vertreten hatte, will nun den Bau vorantreiben. „Im Hinblick auf das Fehlen von Flächen für wichtige Schwimmkurse sollten wir handeln. Die Planung liegt am Tisch, der Standort ist fixiert. Zudem steht die Baubranche vor einem massiven Einbruch, könnten wir damit wichtige Arbeitsplätze sichern.“
Was passiert mit Pendlerparkplatz?
Für VP-Klubobfrau Michaela Sommer sind in Sachen Bad auch noch viele Fragen offen. Laut ihr würde in Ebelsberg bereits jetzt das Parkplatz-Thema heiß diskutiert werden. „Denn derzeit ist dort, wo das Hallenbad in einigen Jahren hinkommen soll, ein Pendlerparkplatz. Wenn der verbaut wird, stellt sich die Frage, wo die Pendler künftig parken sollen“, so Sommer.
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