01.02.2012 16:14 |

"Underworld"-Saga

Kate Beckinsale beißt wieder zu: "Awakening"

Wer kein Blut sehen kann, ist in "Underworld Awakening" (Kinostart: 3. Februar) definitiv im falschen Film. Im vierten Teil der Vampirsaga fließt der rote Saft gleich literweise. Die ersten drei Filme der "Underworld"-Serie haben seit 2003 zusammen etwa 300 Millionen Dollar eingespielt, da lohnt sich aus finanzieller Sicht eine Fortsetzung auf jeden Fall.

Und das Kalkül des Teams um Vampir-Erfinder Len Wiseman, der seit 2004 mit Hauptdarstellerin Kate Beckinsale verheiratet ist, scheint aufzugehen: In den USA und Kanada setzte sich "Underworld Awakening" am Startwochenende mit großem Abstand an die Spitze der Kinocharts.

Becksinsale ist, nachdem sie im dritten Teil nicht dabei war, wieder in den hautengen Latexanzug geschlüpft, hat das Lederkorsett festgeschnürt und lässt den langen schwarzen Mantel im eisigen Nachtwind wehen: Als Vampirkriegerin Selene erwacht sie nach jahrelangem Tiefkühlschlaf im Forschungslabor eines Biotech-Konzerns, befreit sich aus den Fängen eines größenwahnsinnigen Wissenschaftlers (schön böse: Stephen Rea) und stellt fest, dass sie eine zwölfjährige Tochter hat. Die süße Eve (India Eisley) hat auch schon ganz entzückende Beißerchen, bei Bedarf färben sich die Pupillen bedrohlich blau.

Der Plot dieses 3D-Action-Thrillers dreht sich nun darum, dass die altbekannten bösen Werwölfe - Unterabteilung Lykaner - ganz scharf auf Selenes Töchterchen sind. Zombieartige Wesen auf vier Beinen geben keine Ruhe, verfolgen Mutter und Tochter durch ein düsteres, postindustrielles Ambiente, werden schließlich von den digitalen Kostümbildnern zu meterhohen Unholden aufgeblasen, bis sie mit viel Einsatz von Blei, Blut und Sprengstoff wieder zur Strecke gebracht werden.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: In Teil 4 der apokalyptisch-düsteren Blutsauger- und Underworld-Saga gibt Kate Beckinsale einmal mehr die höllisch heiße Blickoase im schwarzen Leder-Catsuit - und ultra-coole Serien-Heroine. Die actionlastige Hatz lichtscheuer Gestalten mit unstillbarem Durst auf tiefrote Hämoglobin-Cocktails wartet zudem mit einer ins Auge springenden 3D-Technik auf. Da pocht die Halsschlagader besonders schön im Moment gierigen Blutzuzelns! Regie: Mans Marlind, Björn Stein.

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