02.02.2012 16:44 |

Felssturz auf Rügen

Angespülte Leiche als Katharina identifiziert

Fünf Wochen nach dem Steilküstenabbruch am Kap Arkona auf der deutschen Insel Rügen gibt es traurige Gewissheit: Bei der vor zwei Tagen gefundenen Kinderleiche handelt es sich um die vermisste Katharina. Anhand des Zahnstands und einer DNA-Analyse identifizierten Gerichtsmediziner das zehnjährige Mädchen aus Brandenburg, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stralsund am Donnerstag bestätigte.

Mitarbeiter des Fördervereins Kap Arkona hatten die Leiche am Dienstag bei ihrem täglichen Kontrollgang am Strand entdeckt und die Behörden alarmiert. Das Kind sei den Gerichtsmedizinern zufolge an erheblichen inneren Verletzungen gestorben, nachdem es von herabstürzenden Kreidefelsen am Strand unterhalb der Steilküste am berühmten Kap Arkona verschüttet wurde.

Nach Ansicht des Bürgermeisters des nahe gelegenen Dorfes Putgarten, Ernst Heinemann, war das Mädchen vom Felsabbruch mit ins Meer gerissen und nun zurück ans Ufer getrieben worden. Die Gerichtsmediziner konnten allerdings nicht feststellen, dass das tote Kind lange im Wasser gelegen hat.

Weihnachtsspaziergang endete tödlich
Das zehnjährige Mädchen war am zweiten Weihnachtsfeiertag während eines Spaziergangs unterhalb der 35 Meter hohen Steilküste von herabstürzenden Kreidefelsen verschüttet oder mit ins Meer gerissen worden.

Die Rettungskräfte brachen die Suche nach dem Kind nach mehr als zwei Wochen Mitte Jänner ab. Die Mutter und die 14 Jahre alte Schwester des Mädchens waren von den Geröllmassen verletzt worden.

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