Kleiner Streifzug durch Hannes Raders großes Schaffen.
Sein Publikum hat er mit auf die Reise genommen und im Laufe seiner Karriere über 300 Bühnenbilder aus dem fantasiegeeichten Ideeninkubator gezogen. In der Theatergalerie (neben der Stadtgalerie) betritt der bekannte Bühnenbildner Hannes Rader aber nicht nur als Universalist die Sehbühne, der vom Vorentwurf und der Farbvorlagen für die Werkstätten über das Modell bis zum fertigen Foto alles können muss.
Auch als großartiger, dynamisch-detailverliebter Zeichner steht der 83-Jährige im Fokus der Betrachtung, der in Klagenfurt lebt und auch dem Stadttheater (von 1972 bis 1992 als Ausstattungschef ) mehr als 180 Bühnenbilder geschenkt hat. Diese weiten den Raum, öffnen Sehfelder und führen eindrucksvoll vor Augen, wie existenziell wichtig es ist, einer Produktion den passenden visuellen Rahmen zu schneidern.
Voller Magie und Poesie sind Raders Weltausdenkungen, die so mühelos den Kern der Dinge treffen und mit ihrem unverkennbaren Stil etliche Theaterproduktionen auf vielen europäischen Bühnen maßgeblich geprägt haben. Zu bestaunen bis 24. November, verbunden mit der Empfehlung, nur einen Schritt weiter im zweiten Raum auch „Das große Welttheater“ von Burgis Paier als dauerhaftes Herzstück der Galerie „mitzunehmen“.
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