Die alte Trasse der Wälderbahn hat schon lange Begehrlichkeiten geweckt. Die einen träumen von einem durchgehenden Weg für Spaziergänger, die anderen von einem Radweg in den Bregenzerwald. Rechtsgutachten über Voraussetzungen und Risiken soll bis Ende des Jahres vorliegen.
Völlig unrealistisch sind beide Vorstellungen nicht, denn bei der Prüfung möglicher Radverbindungen in den Bregenzerwald kristallisierten sich unlängst zwei Möglichkeiten heraus: der Weg über die Schwarzachtobelstraße oder eben jener entlang der Bregenzerach. Eine endgültige Entscheidung für die Radvariante wird dieses Jahr wohl nicht mehr fallen. Bis Jahresende soll aber ein Rechtsgutachten der Professoren Peter Bußjäger und Daniel Ennöckl vorliegen, das laut Mobilitätslandesrat Daniel Zadra als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das Achtal ist seit 1995 Natura-2000-Gebiet, im Gutachten sollen vorab Details zu Bewilligungsvoraussetzungen und Verfahrensrisiken geklärt werden.
Vorteile des Radwegs außer Acht gelassen
Nicht sehr zufrieden mit dem Stand der Dinge ist NEOS-Mandatar Johannes Gasser. Er hätte sich ein klares Bekenntnis zum Achtalradweg gewünscht. „Anstatt klare Umsetzungswege aufzuzeigen, werden immer neue Hürden angeführt. Der Einfluss einzelner Parameter wie Kosten, Entlastungswirkung, aber auch gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Nutzen in der Entscheidungsfindung bleibt absolut unklar.“
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