Horror-Tat in GB
Verlobte lebendig begraben: 20 Jahre Haft für 26-Jährigen
Der Richter erklärte, der Mann sei in der Beziehung mit Michelina Lewandowska (kleines Bild rechts) nicht glücklich gewesen, habe aber den drei Jahre alten gemeinsamen Sohn für sich haben wollen. Deshalb habe er beschlossen, sie zu töten. "Die unglaubliche Entschlossenheit, für ihren Sohn zu überleben, hat sie gerettet", sagte der Richter über die Befreiung der Frau.
"Außerordentlich schrecklicher Charakter des Falles"
Bei der Verkündung des Strafausmaßes bezog der Richter am Freitag den "außerordentlich schrecklichen Charakter des Falles" mit ein: "Lebendig begraben zu werden, muss einer der schlimmsten Arten zu sterben sein, die man sich vorstellen kann."
Der Mann hatte seine 27-jährige Verlobte im Mai 2011 mit einer Elektroschockpistole angegriffen, sie gefesselt und geknebelt. In einer großen Pappkarton-Box hatte er die junge Mutter dann in der Nähe ihres Hauses in der Grafschaft West Yorkshire unter Erde, Blättern und einem schweren Baumstamm begraben (großes Bild). Sie zerschnitt mithilfe ihres Verlobungsringes den Karton, binnen rund einer Stunde war sie frei.
Erinnerungen werden Opfer noch lange plagen
Lewandowska habe weiterhin schwere psychische Probleme und werde noch länger unter den Erinnerungen leiden, so der Richter. "Ich fürchte mich davor, dass er zurückkommt und mich tötet", wurde die junge Frau nach dem Abschluss der Verhandlung in britischen Medien zitiert. Selbst Monate nach der Tat könne sie nicht fassen, wie ausgerechnet der Mann, den sie einst so geliebt hatte, ihrem Leben ein Ende setzen wollte. "Ich hoffe, er kann eines Tages verstehen, dass sein Vorhaben falsch war."
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