06.01.2012 11:30 |

Niedrigste Rate

Arbeitslosigkeit: Österreich weiter EU-Musterschüler

Österreich hat in der EU weiterhin die niedrigste Arbeitslosenrate. Laut am Freitag veröffentlichten Daten von Eurostat betrug die Arbeitslosenquote in Österreich im November 2011 lediglich vier Prozent. An zweiter Stelle liegen gemeinsam Luxemburg und die Niederlande mit je 4,9 Prozent. Im Durchschnitt der EU-27 betrug der Wert 9,8 Prozent, in der Euro-Zone lag er bei 10,3 Prozent.

Die höchste Arbeitslosigkeit in der EU verzeichnet nach wie vor Spanien mit 22,9 Prozent. Griechenland liegt bei 18,8 Prozent (hier lagen nur September-Daten vor), Litauen bei 15,3 Prozent (Daten des dritten Quartals 2011).

Nach Schätzungen von Eurostat waren im November des Vorjahres knapp 23,7 Millionen Menschen arbeitslos, davon 16,4 Millionen im Euro-Raum. Gegenüber Oktober 2011 ist die Zahl der arbeitslosen Personen in den EU-Ländern um 55.000 und im Euro-Raum um 45.000 gestiegen. Gegenüber November 2010 nahm die Zahl der Arbeitslosen in den EU-Ländern um 723.000 und im Euro-Raum um 587.00 zu.

14 Länder verzeichnen Rückgang, 13 einen Anstieg
Im Jahresabstand verzeichneten 14 EU-Staaten einen Rückgang der Arbeitslosenquote und 13 einen Anstieg. Die höchsten Rückgänge wurden in Estland (von 16,1 auf 11,3 Prozent zwischen dem dritten Quartal 2010 und 2011), Lettland (von 18,2 auf 14,8 Prozent) und Litauen (von 18,3 auf 15,3 Prozent) registriert.

Die höchsten Anstiege verzeichneten Griechenland (von 13,3 auf 18,8 Prozent zwischen September 2010 und September 2011), Zypern (von 6,0 auf 9,1 Prozent) und Spanien (von 20,4 auf 22,9 Prozent).

Anstieg sowohl bei Männern als auch bei Frauen
Vergleicht man November 2011 mit November 2010, so stieg die Arbeitslosenquote der Männer im Euro-Raum von 9,8 auf 10,0 Prozent und in der gesamten EU von 9,5 auf 9,7 Prozent. Bei den Frauen wurde im Euro-Raum eine Zunahme von 10,3 auf 10,7 Prozent und in der EU von 9,7 auf 10,0 Prozent verzeichnet.

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