Bei einem Raketenangriff auf ein grenznahes Dorf in der Region Charkiw (Ostukraine) sollen zwei Menschen getötet worden sein. Laut ukrainischen Angaben handelt es sich um zwei Freiwillige - einen 42-jährigen Mann und eine 53-jährige Frau. Das russische Militär hat das Gebiet seit der Befreiung im Herbst häufig bombardiert.
Dabei wurden etliche Bewohnerinnen und Bewohner verletzt oder gar getötet, auch wichtige Infrastruktur wurde zerstört (siehe Video oben). Bei einem der jüngsten russischen Raketenangriffe sollen zwei Freiwillige ums Leben gekommen sein. Ein weiterer Angriff ereignete sich laut russischen Regionalbehörden bei der Öl-Pipeline Druschba im Grenzgebiet zur Ukraine. Sie wurde mit Drohnen angegriffen. Die Luftabwehr habe in der Nacht auf Samstag drei Drohnen abgeschossen, die auf eine Pumpstation bei der Stadt Nowosybkow zugeflogen seien, teilte der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, auf Telegram mit. Er machte die ukrainische Armee dafür verantwortlich. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben nicht.
Streit um Verantwortung
Während sich die ukrainische Armee bisher nicht zu dem jüngsten Vorwurf äußerte, macht die russische Regierung stets Kiew für den Beschuss im Grenzgebiet verantwortlich. Tatsächlich stecken oft auch Freiwilligenbataillone russischer Nationalistinnen und Nationalisten dahinter, die die Ukraine unterstützen. Insbesondere in den vergangenen Wochen häuften sich auch Angriffe auf russischem Staatsgebiet.
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu forderte unterdessen mehr Panzer von der eigenen Rüstungsindustrie. Die Produktionskapazitäten müssten auch für schwere Flammenwerfersysteme ausgebaut werden. Der „Zeitplan zur Umsetzung des staatlichen Verteidigungsauftrags“ müsse strikt eingehalten werden, sagte er bei dem Besuch eines Unternehmens im sibirischen Omsk.
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