Um Naturschutz und Tourismus weiter optimal miteinander verknüpfen zu können, ging ein buntes Team in der Nationalpark-Region in Heiligenblut auf nachhaltige Mission.
Wenn drei Wissenschafter und drei Einheimische zusammenkommen, um über die Zukunft des Nationalparks zu sprechen, kann es spannend werden. Der Tourismus in Heiligenblut steht nämlich vor einigen Herausforderungen. Demografischer Wandel, veränderte Nachfrage, Digitalisierung und Internationalisierung machen es den Touristikern nicht mehr einfach.
„Der touristische Erfolg im Schutzgebiet wird wesentlich davon bestimmt, wie vorausschauend wir dem Wandel begegnen und zukünftige Trends identifizieren, um eine nachhaltige Entwicklungsplanung in der Region sicherzustellen“, ist Barbara Pucker, die Direktorin des Nationalparks Hohe Tauern Kärnten, überzeugt.
Ideen der Bewohner kennenlernen
Zwölf Stationen in der Region hat das „Expeditionsteam“ besucht und dabei Unternehmer, Bewohner und deren Ideen kennengelernt. Durch diese anderen Blickwinkel sollen neue Zukunftsvisionen entstehen. Aus den Beobachtungen der ersten Expedition 2022 entstand auch das Buch „expedition.nationalpark.2022 - Mallnitz: Landwirtschaft im Wandel“.
Auch heuer will die Fachhochschule für die Weiterentwicklung des Nationalparks ein Buch gestalten. Peter Granig, Rektor der FH: „Es ist uns ein großes Anliegen, dieses transdisziplinäre Format sowohl für die Nationalparkregion als auch für die Forschungs- und Bildungslandschaft zu nutzen und zu forcieren.“
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