Dreister Betrug

Kärntnerin täuscht Lottogewinn vor - 100.000 € Schaden

Kärnten
19.11.2011 14:39
Eine 31-jährige Kärntnerin aus Spittal an der Drau hat zwei Jahre lang einen Lottogewinn vorgetäuscht. Währenddessen bestellte die Frau Immobilien, Fahrzeuge, Möbel und Küchen im Gegenwert von gut zwei Millionen Euro. Der tatsächliche Schaden - etwa durch Stornogebühren - ist mit rund 100.000 Euro ebenfalls beträchtlich.

Die Arbeitslose soll mehrerer Kaufverträge für Eigentumswohnungen und Häuse unterschrieben haben. Zudem bestellte die Frau unter Berufung auf ihren "Millionengewinn" mehrere Autos und Motorräder. Von einer Bekannten lieh sie zusätzlich noch 30.000 Euro, ohne je einen Cent zurückzuzahlen. Schließlich wurden einige Geschäftspartner stutzig und erstatteten Anzeige. Der dreiste Betrug flog auf. Laut Polizei sollen auch die Mutter und der Lebensgefährte beteiligt gewesen sein.

Die Polizei schließt nicht aus, dass es weitere Geschädigte gibt. Laut Exekutive verursachte sie durch Stornogebühren und herausgelocktes Geld einen Schaden von rund 100.000 Euro. Die Verdächtige wurde wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs auf freiem Fuß angezeigt.

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