Der UTTC Salzburg wird mit einem völlig neuen Team in die österreichische Bundesliga starten. Der neue „Einser“ kommt aus Frankreich. Aber einer fehlt: ein Salzburger!
„Es ist ein großer Umbruch“, sagt Walter Windischbauer, der sportliche Leiter des UTTC Salzburg. Denn in der Herren-Mannschaft blieb kein einziger Stein auf dem anderen. Vier Asse sind weg, vier neue Spieler dockten an. Für den bisherigen „Einser“ Koyo Kanamitsu angelten sich die Mozartstädter einen ehemaligen Athleten aus der deutschen Bundesliga: Abdel-Kader Salifou. Der 34-Jährige spielte einst für Bad Königshofen und Neu-Ulm. Salifou wohnt wenige Kilometer von Saarbrücken (D) entfernt in Frankreich.
Ziel ist das Halbfinale
Neuer „Zweier“ ist der gebürtige Iraner Amirezza Abbasi. Der 23-Jährige hatte 2021/22 die Einzelrangliste auf dem zweiten Platz beendet. Der Rechtshänder ersetzt Francisco Sanchi, den es aus familiären Gründen nach Rom zog. Dritter im Bunde ist der Japaner Kazuki Yoshiyama. Der 16-Jähriger ist der Bruder des ehemaligen UTTClers Rioyichi Yoshiyama und stand 2022 im WM-Finale der U15-Klasse. Komplettiert wird das Quartett von Tomas Sanchi. Dieser wurde von der zweiten Mannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt, hochgezogen.
Was fehlt, ist ein Salzburger. Windischbauer erklärt: „Für unsere jungen Spieler kommt es noch ein, zwei Jahre zu früh, um auf diesem Niveau zu spielen. Es kommt aber etwas nach.“ Michael Trink, der im vergangene Jahr bei der „Ersten“ seine Auftritte bekam, muss aus beruflichen Gründen kürzertreten. Wie der Sportboss die Chancen für kommende Saison sieht? „Es ist ein bisschen schwer, nach so einem Umbruch das Spielniveau der neuen Athleten einzuschätzen. Soweit ich das beobachte, ist es das Ziel, das Halbfinale zu erreichen. Ab dort ist dann alles drin.“
Rückkehr nach Baby-Pause
Auch im Damen-Team, das vergangene Saison in der 2. Bundesliga sein Können unter Beweis stellte, gibt es Zuwachs. Mit Melanie Welkhammer kommt eine Spielerin, die in ihren frühen Jahren in der Werner-Schlager-Akademie aktiv war. Und nach ihrer Baby-Pause wieder auf die Platte zurückgekehrt ist. Mit 28 ist sie nun doppelt Mama: privat und im Team. Denn das ist mit den vielversprechenden Talenten Vanessa Tang (13) und Sophia Pichler (12) sowie Lena Promberger (23) blutjung. Auch ohne die zwölfjährige Julia Dür, die leihweise für Oberpullendorf im unteren Play-off der 1. Liga spielt, haben die Damen nur ein Ziel vor Augen: den Aufstieg!
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