Schwere Vorwürfe gegen einen Saunameister in Tirol! Der 46-Jährige soll im März in der Sauna eines Hotels am Achensee die sexuelle Selbstbestimmung eines Urlaubers verletzt und diesen missbraucht haben. Nun saß der Mann in Innsbruck vor Gericht.
Der gebürtige Ägypter bot dem Saunagast offenbar nach einem Aufguss an, ihn am Rücken mit einer Creme einzureiben. Zu diesem Zweck habe sich der Mann laut Anklage unbekleidet mit dem Bauch auf die Saunabank gelegt. Dabei soll der nach wie vor aktive Saunameister ihn mit einem Finger penetriert haben.
Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit
Aus diesem Grund musste der 46-Jährige nun in Innsbruck auf der Anklagebank Platz nehmen. Die Verhandlung fand dann aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Denn das Opfer hatte im Vorfeld argumentiert, dass der Prozess und die dort verhandelte Sache seinen höchstpersönlichen Lebensbereich berühre.
Man kann weder auf der einen, noch auf der anderen Seite stichhaltige Beweise finden.
Richter Thomas Wallnöfer
„Man kann weder auf der einen, noch auf der anderen Seite stichhaltige Beweise finden“, meinte schließlich Richter Thomas Wallnöfer bei der Urteilsverkündung und sprach den Angeklagten im Zweifel frei.
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