Durch "außerordentliche Belastungen" bzw. Schwierigkeiten auf den Märkten in Ungarn und Rumänien erwartet die Gruppe im Gesamtjahr - wie angekündigt - 700 bis 800 Millionen Euro Nettoverlust.
EU-Vorgaben "sollten abzudecken sein"
Zu den neuen Kapitalvorgaben nach den jüngsten EU-Gipfelbeschlüssen hielt Erste-Chef Andreas Treichl fest: "Bei normalem Geschäftsverlauf sollte es möglich sein, den zusätzlichen Kapitalbedarf über die bis Juni 2012 erwirtschafteten und einbehaltenen Gewinne nahezu vollständig abzudecken."
Großbanken brauchen bis Juni neun Prozent hartes Kernkapital. Die Erste selbst schätzt ihren Kapitalbedarf auf rund 750 Millionen Euro, um die Zielquoten der europäischen Aufsicht zu erfüllen.
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