Im Beisein zahlreicher politischer Vertreter aus Tirol und Bayern wurde am Freitag die neue Innfähre zwischen Ebbs und dem bayrischen Kiefersfelden eingeweiht. Sie befördert Fußgänger und Radfahrer über den Fluss und nutzt dazu die Kraft des Wassers.
Die Innfähre zwischen Ebbs und Kiefersfelden hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert. Das neue Boot - zehn Meter lang und knapp zehn Meter breit - wurde aus Lärchenholz gefertigt und wird an einem Hochseil von Innufer zu Innufer geführt. Damit es fährt, muss der Fährmann das Boot in den richtigen Winkel zur Strömung des Flusses stellen. Neu ist, dass bei zu geringer Strömungsgeschwindigkeit ein Elektroantrieb unterstützt.
Bis zu zwölf Passagiere haben Platz
In Betrieb wird die Verbindung zwischen Tirol und Bayern künftig von Mai bis Oktober sein. Täglich bringt sie zwischen 10 und 17 Uhr bis zu zwölf Rad- und Fußgänger gleichzeitig über den 120 Meter breiten Inn. Damit ist sie auch eine Bereicherung für den Radweg im Inntal. Finanziert wurde das Projekt von der Euregio Inntal-Chiemsee-Kaisergebirge-Mangfalltal im Rahmen des Interreg-Förderprogramms.
Die gute Zusammenarbeit und der Zusammenhalt in unserer Grenzregion zeigen sich im Alltag in verschiedensten Facetten - bei gemeinsamen Feuerwehreinsätzen, der engen Abstimmung der Behörden, touristischen Kooperationen und vielem mehr.
Kufsteins Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer.
Polit-Prominenz aus Tirol und Bayern ließ es sich am Freitag nicht nehmen, zur Eröffnung der Fähre zu kommen. Einig war man sich in der Symbolkraft dieser Fähre: Sie sei ein Zeichen der Nähe, Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Ebbs und Kiefersfelden, Tirol und Deutschland.
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