Künstler sorgen in Villach mit 3D-Werken für Staunen. Die VP fordert eine Ausweitung der Orte, die Kunst in der Öffentlichkeit zeigen.
Ein buntes Kunstwerk in 3D ziert seit dem Wochenende den Villacher Hauptplatz. Die dreidimensionale wirkende Flusslandschaft wurde von zwei Künstlern aus Deutschland gestaltet und verdeckt die Asphaltschicht, die den Platz nach Grabungsarbeiten kurzzeitig versiegeln. Die Pflasterung wird nämlich erst nach Abschluss der Bauarbeiten durchgeführt.
Beliebt für Fotos
Das 3D-Kunstwerk zwischen Rathaus- und Hauptplatz erfreut sich großer Beliebtheit. Viele Besucher machen an speziell definierten Punkten Fotos, oder werfen interessierte Blicke auf den Boden.
„Die Innenstadt endet aber nicht am Hauptplatz“, meint unterdessen VP-Stadtrat Christian Pober. „So befindet sich zum Beispiel auch in der Widmanngasse eine mehr als 100 Meter lange Asphaltstrecke, die sich ebenfalls für ein 3D-Kunstwerk eignet“, sagt Pober. Neben der Widmanngasse würden sich noch weitere Gassen und Plätze in der Innenstadt für derartige Kunstaktionen anbieten. „Diese darf man nicht als Stiefkinder behandeln! Wenn wir schon Künstler in der Stadt haben, die solche Werke schaffen können, sollten wir das gleich für die ganze Innenstadt nutzen,“ fordert der VP-Stadtrat.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.