Wegen Preisdeckels

St. Veiter Masken-Firma schlittert in die Pleite

Kärnten
10.05.2023 14:06

Ein massiver Umsatzeinbruch wegen eines Preisdeckels für Masken von der Bundesregierung soll der Grund für die Insolvenz einer St. Veiter Firma sein. Nach Spitzenzeiten mit 26 Mitarbeitern und 3 Millionen Euro Umsatz, steht die Cardioangel OG nun mit mehr als 400.000 Euro in den Miesen. 

2018 wurde die Cardioangel OG in St. Veit an der Glan gegründet. Vertrieben wurden FFP2-Masken und andere persönliche Schutzausrüstungen. Nun muss das Unternehmen Insolvenz anmelden. „Als Insolvenzursachen wird im Antrag dargelegt, dass die Schuldnerin vorerst sehr positiv wirtschaftete und eine Maschine angeschafft werden konnte, die selbst die Masken produziert. Weiters wurde mittels einer eigenen Anlage auch Desinfektionsmittel abgefüllt“, heißt es in einer Aussendung des Alpenländischen Kreditorenverbands.

Nachdem die Bundesregierung 2021 einen Höchstmaskenpreis von 0,59 Euro einführte, gab es massive Umsatzeinbußen für die Firma. Vorher wurden die Masken um stolze 5 Euro verkauft. Aktuell betragen die Passiva 402.000 Euro, die Aktiva 111.000 Euro. Von der Insolvenz sind 55 Gläubiger betroffen.

Bis zu 26 Mitarbeiter hatte der Betrieb in den besten Zeiten. Derzeit sind von der Insolvenz drei Mitarbeiter und ein geringfügig Beschäftigter betroffen. 

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