Es vergeht schon fast kein Tag mehr ohne Meldung von Wolfssichtungen oder -rissen in Oberösterreich. Eben erreichte uns ein Video aus Liebenau im Mühlviertel, wo fast täglich ein Isegrim gesehen oder gefilmt, beziehungsweise ein Riss angezeigt wird.
Alleine in der vergangenen Woche (1. bis 7. Mai) gab es zwölf offiziell an das Land OÖ gemeldete Wolfsichtungen bzw. Meldungen zu Rissen. Gerade im Mühlviertel und dem angrenzenden Waldviertel werden nun fast tägliche Wölfe gesichtet, wird aus dem Büro von Landesrätin Michaela Langer-Weninger gemeldet.
„Wäre fatal, wenn Besucher ausbleiben“
Am Beispiel der Gemeinde Liebenau zeigt sich auch: Der Wolf ist nicht nur Thema in Bezug auf Landwirtschaft, sondern auch im Hinblick auf den Tourismus. „Das Tannermoor ist Besuchermagnet und wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft. Da wäre es fatal, wenn die Besucher aufgrund des Wolfes ausbleiben“, sagt Langer-Weninger.
Neue Technik soll angeschafft werden
Um rascher Klarheit zu haben, ob bei Rissen tatsächlich ein Wolf im Spiel war, soll ein Hochdurchsatz-Sequenzierungstechnik (HTS) um 51.500 Euro angeschafft werden, um DNA-Analysen schnell abzuwickeln und grenzüberschreitend abzugleichen. Dies wurde bei der Landesagrarrentenkonferenz beschlossen, wie auch die Aufstockung des Personals im „Österreichzentrum Bär Wolf Luchs“.
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