Thomas Janeschitz ist eigentlich ein sehr besonnener Coach! Bei der 1:2-Niederlage seiner Dornbirner im Zweitliga-Duell bei Kapfenberg, tat sich der gebürtige Wiener schwer, die Fassung zu bewahren. Schuld daran, waren aber nicht nur seine Spieler - sondern besonders das Schiedsrichtergespann um Gabriel Gmeiner.
Über die ganze Saison hinweg haben es die Dornbirner, trotz weitestgehend stabilen Leistungen und Ergebnissen nicht geschafft, dem Abstiegskampf frühzeitig zu entrinnen. Und mit der gestrigen 1:2-Niederlage beim Kapfenberger SV stecken sie nun wieder mittendrin, nur noch drei Punkte trennen sie von der roten Zone. Dabei hätte es beim KSV eigentlich perfekt begonnen. Jan Stefanon sorgte für eine frühe Führung (9.), auch danach waren die Messestädter gut im Spiel. Sie versäumten es aber, die Führung auszubauen. Und kurz vor der Pause musste Topscorer Gustavo Balotelli, der sich unglücklich das Knie verdreht hatte, ausgewechselt werden.
Ländle-Reisen zu weit?
Außerdem hatten die Rothosen ein großes Problem mit den Männern in Schwarz. Denn einen wirklich neutralen Eindruck machten Schiedsrichter Gabriel Gmeiner und seine Kollegen in diesem Spiel nicht. Was auch den sonst sehr besonnenen FCD-Coach Thomas Janeschitz in Rage brachte. „Es war eine inferiore Leistung. Ich habe manchmal das Gefühl, dass ihnen die Reisen nach Vorarlberg zu weit sind“, sagte der Wiener, „sie spielen mit Existenzen und gehen dann zufrieden nach Hause - vielleicht ist dieser Job für einige von ihnen zu schwierig.“
Kapfenberg traf in der zweiten Halbzeit doppelt, durch ähnliche Tore - beide Male war die Dornbirner Defensive nicht auf dem Posten. „Die Gegentore waren zu einfach“, so Janeschitz, „es kommt im Moment viel zusammen, vieles läuft nicht rund. Wir müssen uns jetzt aufbäumen und noch mehr erzwingen - wir werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben, davon bin ich überzeugt.“
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