Ende August kontrollierten Fremdenpolizisten in der Körnergasse in Wien-Leopoldstadt eines der Pärchen und entdeckten dabei einen Zustellschein einer Versandhandelsfirma. Stutzig machte die Beamten, dass das Schreiben an eine nicht existente Person adressiert war. So kamen die Ermittlungen ins Rollen.
Elektronik und Babykleidung weiterverkauft
Die Kriminalisten forschten neben dem Paar (26 und 27 Jahre alt) zwei weitere Verdächtige im Alter von 23 und 29 Jahren aus. Unter falschen Namen dürften sie in großem Stil im Internet bestellt haben. Besonders hatten sie es auf Fernseher, Notebooks, Spielkonsolen und Bekleidung, vor allem Babymode, abgesehen.
Beute bei Hausdurchsuchungen sichergestellt
Hausdurchsuchungen in der Körnergasse und in der Schreygasse, ebenfalls in der Leopoldstadt, förderten einen Gutteil der Beutestücke zutage. Laut Polizei verkauften die Verdächtigen die Waren dann weiter. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen, die Schadenssumme könne durchaus noch die Millionen-Euro-Grenze übersteigen, sagte Polizeisprecherin Regina Steyrer.
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