Ein 70-Jähriger war in Grieskirchen mit seinem Fahrrad in die Trattnach gestürzt. Rotkreuz-Sanitäter konnten den Verletzen mit einer Leiter bergen
Wir waren gerade in unserer Dienststelle, als ein Passant ans Fenster geklopft und gezeigt hat, dass jemand in die Trattnach gestürzt ist. Sie fließt gleich hinter unserem Gebäude“, berichtet Viktor Koch (34), Notfallsanitäter der Rotkreuz-Dienststelle in Grieskirchen. Das war kurz vor zwölf Uhr mittags. Er lief mit seinen Kollegen ins Freie. Tatsächlich stand ein Mann bis zur Hüfte im Fluss, sein Fahrrad lag neben ihm im Wasser. „Mehrere Ersthelfer sind am Ufer gestanden. Wir wussten zuerst nicht, wie wir ihn rausholen sollten. Immerhin ist die Ufermauer gut zwei Meter hoch“, sagt Koch.
Standortvorteil
Seine Kollegen alarmierten die Feuerwehr, doch bis diese eintraf, hatte Koch die zündende Idee: „Ich hab’ mir gedacht, einmal haben wir einen Standortvorteil, dann nützen wir den auch aus.“ Ein Sani holte eine Leiter, über die der Senior hinaufklettern konnte. Der 70-Jährige hatte eine Kopfverletzung. Er wurde in der Dienststelle erstversorgt, abgetrocknet, gewärmt und dann ins örtliche Spital gebracht.
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