Vor dieses Hintergrund mutet es fast schon zynisch an, wenn Richard Dormer, Lead Designer von Zombie Studios, wo das Game derzeit entwickelt wird, gegenüber dem "Forbes"-Magazin sagt: "Sie (die Protagonisten des Spiels, Anm.) sind keine Kommandotruppe. Sie sind nicht da, um die Welt vor der nächsten Atombombe zu retten. Sie arbeiten mit der UN zusammen und versuchen, die Menschen zu beschützen."
Keiner wolle ein Held sein, sondern lediglich den nächsten Tag überleben. Blackwater fühle sich zu einhundert Prozent dem Schutz von Menschen verpflichtet, so Dormer weiter. Wohl um eine weitere Kontroverse zu verhindern, lassen sich Zivilisten daher im Spiel auch gar nicht erst töten. Im Mittelpunkt des Spiels steht ein Team von Blackwater-Mitarbeitern, dass ein fiktives Dorf in Nordafrika vor rivalisierenden Warlords beschützen soll.
Eine Besonderheit ist dabei die Unterstützung von Microsofts Xbox-360-Bewegungssteuerung Kinect. Sie soll es Spielern erlauben, beispielsweise Türen einzutreten, hinter Hindernissen Deckung zu suchen oder Granaten zu werfen. Wie das aussehen soll, zeigt ein Trailer zum Spiel auf YouTube. Der offiziellen Website zufolge werden insgesamt 25 unterschiedliche Kinect-Gesten unterstützt, die virtuellen Umgebungen sollen überdies fast vollständig zerstörbar sein.
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