"Blackwater"

Söldner-Game für die Xbox sorgt für Kontroversen

Spiele
10.10.2011 11:29
2007, Bagdad: Mitarbeiter der US-Sicherheitsfirma Blackwater schießen in die Menge, als ein Konvoi mit US-Diplomaten vorbeifährt. 24 Zivilisten sterben, 24 weitere werden schwer verletzt. Blackwater verliert daraufhin seine Aufträge im Irak und wird ausgewiesen. 2009 folgt die Umbenennung in XE Services. Ende Oktober soll das umstrittene Söldner-Unternehmen nun seine Wiederauferstehung feiern - wenn auch nur auf der Konsole.

Vor dieses Hintergrund mutet es fast schon zynisch an, wenn Richard Dormer, Lead Designer von Zombie Studios, wo das Game derzeit entwickelt wird, gegenüber dem "Forbes"-Magazin sagt: "Sie (die Protagonisten des Spiels, Anm.) sind keine Kommandotruppe. Sie sind nicht da, um die Welt vor der nächsten Atombombe zu retten. Sie arbeiten mit der UN zusammen und versuchen, die Menschen zu beschützen."

Keiner wolle ein Held sein, sondern lediglich den nächsten Tag überleben. Blackwater fühle sich zu einhundert Prozent dem Schutz von Menschen verpflichtet, so Dormer weiter. Wohl um eine weitere Kontroverse zu verhindern, lassen sich Zivilisten daher im Spiel auch gar nicht erst töten. Im Mittelpunkt des Spiels steht ein Team von Blackwater-Mitarbeitern, dass ein fiktives Dorf in Nordafrika vor rivalisierenden Warlords beschützen soll.

Eine Besonderheit ist dabei die Unterstützung von Microsofts Xbox-360-Bewegungssteuerung Kinect. Sie soll es Spielern erlauben, beispielsweise Türen einzutreten, hinter Hindernissen Deckung zu suchen oder Granaten zu werfen. Wie das aussehen soll, zeigt ein Trailer zum Spiel auf YouTube. Der offiziellen Website zufolge werden insgesamt 25 unterschiedliche Kinect-Gesten unterstützt, die virtuellen Umgebungen sollen überdies fast vollständig zerstörbar sein.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Spiele
10.10.2011 11:29
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
krone.at
krone.at
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung