Bereits seit Dienstag läuft eine Hausdurchsuchung am Werk des Kühl- und Gefriergerätehersteller Liebherr in Lienz. Es besteht der Verdacht auf wettbewerbswidrige Absprachen bei Preisen. Ein Ende der Razzia ist nicht in Sicht.
Bereits seit einigen Tagen ermittelt die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) beim Osttiroler Werk in Lienz. Der Grund für die Hausdurchsuchung sei der Verdacht auf wettbewerbswidrige Absprachen bei Preisen für Kühl- und Gefriergeräte. Wie die APA in Erfahrung brachte, könne man noch nicht genau sagen, wann die Razzia abgeschlossen sei. Neun BWB-Mitarbeiter seien vor Ort.
Saftige Strafe droht
Absprachen über Preise, Einschränkungen der Kontrolle oder der Erzeugung des Absatzes und die Aufteilung von Märkten sind laut Kartellgesetz verboten. Bei Verstößen kann eine Geldstrafe von bis zu zehn Prozent des Gesamtumsatzes verhängt werden. Das Unternehmen selbst bestätigte gegenüber der APA die Hausdurchsuchungen: „Liebherr nimmt die betreffenden Verdachtsmomente ernst und wird offen und uneingeschränkt mit den zuständigen Wettbewerbsbehörden zusammenarbeiten.“
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