Das Festival 4020 im Linzer Brucknerhaus bringt die Gegenwart zum Erklingen. Zwischen 4. und 7. Mai präsentiert man nicht weniger als 18 Uraufführungen, macht mit zwölf Komponistinnen und Komponisten bekannt und stellt sechs bedeutende Werke der Moderne vor. Kurios: Für Nachtkonzerte stellt man Liegestühle auf.
Bisher fand das Festival 4020, das sich ausschließlich der Musik der Gegenwart widmet, nur alle zwei Jahre statt. Doch ab heuer wird es jährlich einen lebendigen Einblick in sogenannte „Neue Musik“ geben, und erstmals zeichnet auch das Brucknerhaus für das Programm verantwortlich.
Zum Auftakt verwandelt sich das gesamte Konzerthaus an der Donau für ein verlängertes Wochenende, von Donnerstag bis Sonntag (4. bis 7. Mai), in ein Versuchslabor, in dem „Zeit“ als Thema und Faktor von Musik lustvoll unter die Lupe genommen wird.
Das Festival 4020 ist in Oberösterreich nicht mehr wegzudenken. Es gibt den Überblick über aktuelle Trends in der Neuen Musik.
Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum
Man startet mit einem Konzert des Streicherensembles Quatuor Zaïde, das sich den musikalischen Visionen Morton Feldmans widmet. Insgesamt spannt das Festival den Bogen vom Solisten bis zum großen Ensemble, und es richtet sich erstmals an alle Altersgruppen. Wärmstens an Herz zu legen ist die musikalische Zeitreise „Per Zufall in die Zukunft“, ein Mitmach-Konzert für ein Publikum ab 6 Jahren.
Weitere Höhepunkte: Eine lange Nacht der Uraufführungen, ein Stummfilmklassiker mit Live-Musik, amerikanische Orgelmusik, ein Nacht-Konzert. Der junge oberösterreichische Pianist Elias Gillesberger greift an jedem Tag des Festivals 4020 in die Tasten, seine Solokonzerte werden von der „Krone“ präsentiert.









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