Trotz der schlechten Schneelage und der milden Temperaturen kamen die Ländle-Seilbahnen mit einem blauen Auge davon.
Besser als die Vorsaison, schlechter als vor der Pandemie - so in etwa lässt sich der abgelaufene Winter aus der Sicht der Vorarlberger Seilbahner zusammenfassen. An den insgesamt 3600 Betriebstagen nutzten rund 5,2 Millionen Skifahrerinnen und Skifahrer das Angebot der Bergbahnen - das sind 100 Betriebstage und rund vier Prozent Ersteintritte mehr als in der Vorsaison.
Winterurlauber haben Saison gerettet
Dass das Vor-Corona-Niveau (5,7 Millionen Ersteintritte) klar verfehlt wurde, lag am Wetter: „Aufgrund der Witterung und der Schneelage konnten die Seilbahnen heuer nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen“, erläutert Andreas Gapp, WKV-Fachgruppenobmann der Branche.
Vor allem bei den Tagesgästen gab es teils massive Einbrüche - kein Wunder, angesichts der milden Temperaturen im Tal und der teils jämmerlichen Schneelage am Berg. Die Saison gerettet haben letztlich die Mehrtagesgäste, also die Winterurlauber aus dem Ausland.
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