Es geht um fast 1000 Euro. Die Behörde hat den Fehler sofort korrigiert, das Geld hängt beim Paketzusteller, der sich tot stellt.
Anrufe, Mails – doch es rührt sich nichts. Seit geschlagenen 15 Wochen läuft eine 59-jährige Linzerin 991,18 Euro nach, die sie zu viel an Zoll bezahlt hatte. Für eine Kaffeemaschine aus der Türkei, die 171 Euro gekostet hatte, wurden bei der Lieferung 1071,23 Euro verrechnet. „Uns war schon klar, dass da etwas nicht stimmen konnte, aber wir haben sofort bezahlt, weil uns gesagt wurde, dass die Versandfirma sonst Verzugzinsen verrechnet“, erklärt Petra L.
990 Euro Guthaben
Der Zoll reagierte auf ihre Beschwerde auch sofort und schrieb der Linzerin 991,18 Euro gut, die sie zu viel bezahlt hatte. Allerdings auf das Konto der Lieferfirma UPS, über das auch die Zollabwicklung lief. Das war Anfang Dezember. „Und seither laufe ich dem Geld nach“, ist die Linzerin sauer.
Immer wieder vertröstet
Auf ein Mail, das sie an die Verrechnungsadresse der US-Firma in Irland geschickt hatte, bekam sie zur Antwort, dass die Abwicklung acht Wochen dauern könne. Bei Anrufen kam die Antwort: „Wir geben es weiter, das Geld wird umgehend überwiesen.“ Aber es passiert nichts – jetzt überlegt die Linzerin, einen Anwalt einzuschalten.
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