Vor dem Derby gegen Altach lässt sich Austria Lustenau-Coach Markus Mader nicht in die Karten blicken. Zwar gab er bekannt, dass es kurzfristige Ausfälle gegeben habe. Welche seiner Spieler das sein sollen, wollte er aber nicht preisgeben. Vor dem heutigen (17) Duell mit dem Lokalrivalen sind die Grün-Weißen jedenfalls motiviert bis in die Haarspitzen.
Auf den SCR Altach kommt heute bis eine Stunde vor Spielbeginn ein Rätselraten zu. Denn erst dann müssen beide Mannschaften ihre Karten offenlegen und die Aufstellungen offiziell bekannt geben. Bei der Austria wird dabei der eine oder andere Spieler überraschenderweise fehlen. Dies gab Austria-Trainer Markus Mader jedenfalls am Freitag bekannt. Die Liste der Ausfälle bleibt geheim.
Man will dem Konkurrenten verständlicherweise eine mögliche Personal- oder sogar Systemumstellung nicht auf die Nase binden. Taktisches Kalkül im Vorfeld oder ein Versuch, den Gegner zu verunsichern? Im Derby wird anscheinend nichts unversucht gelassen, dem Gegner am Ostersamstag möglichst ein Ei zu legen. Das unterstreicht die Brisanz des heutigen Spieles im Reichshofstadion, das seit Wochen ausverkauft ist. Fakt ist, dass bei den Lustenauern neben dem langzeitverletzten Yulliwes Bellache auch Emrehan Gedikli (Muskelfaserriss) fix fehlen wird. Das wurde offiziell bekannt gegeben. Auch Torben Rhein laboriert noch an seinen Adduktoren.
Richtige Trainings-Fights
Kein Geheimnis ist auch, dass der Brasilianer Anderson in Hartberg wegen einer Muskelzerrung vorzeitig vom Platz musste. Bei Altach fix nicht dabei ist der gelbgesperrte Felix Strauss. Jene 22 Akteure, die auf das Feld laufen werden, sind auf jeden Fall bis in die Haarspitzen motiviert. „Entscheidend wird am Ende sein, wer am Spieltag seine Leistung auf den Platz bringt. Kleinigkeiten machen da den Unterschied aus“, weiß Mader, worauf es heute ankommt.
Die Trainingswoche war für ihn jedenfalls phänomenal. „Da gab es richtige Fights, weil jeder im Derby dabei sein will.“ Diese Leidenschaft und Mentalität will der Trainer auch heute auf dem Platz sehen. Es scheint also alles angerichtet für ein großes Fußballfest im Reichshofstadion.
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