Niklas Klocker, der Vorarlberger Student, der sich um den SPÖ-Vorsitz im Bund bewerben wollte, hat aufgegeben. Er kam nicht auf die geforderten 30 Unterstützungserklärungen von SPÖ-Parteimitgliedern.
Eigentlich wollte er Bundesparteivorsitzender der SPÖ werden, doch nun hapert es schon an den 30 Unterstützungserklärungen, die man für eine Kandidatur vorweisen muss. Niklas Klocker, Vorarlberger Student in Innsbruck, sorgte mit seiner Absichtserklärung, sich der Wahl stellen zu wollen, für Stirnrunzeln (SPÖ) bis Erheiterung (andere Parteien).
Beklagt fehlende Unterstützung der Landes-SPÖ
Aus der Kandidatur des bis dahin gänzlich unbekannten Studenten wird nun aber nichts, denn Klocker brachte es auf nur 20 Unterschriften. Darüber zeigte er sich betrübt und gab an, sich von der Landes-SPÖ Vorarlberg mehr Unterstützung erwartet zu haben.
Offensichtlich sind hier Welten aufeinander geprallt, denn Vorarlbergs SPÖ-Vorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger wunderte sich über Klockers Ansinnen. Sie attestierte den großteils männlichen Bewerbern um den SPÖ-Posten „sehr viel Selbstbewusstsein und sehr wenig Selbstreflexion“.
Klocker sympathisierte auch bereits mit der FPÖ
Klocker, der sich in der Vergangenheit auch schon für die Freiheitliche Jugend engagiert hatte, will sich nun wieder anderen politischen Bühnen zuwenden, etwa jener der Österreichischen Hochschülerschaft - allerdings als Parteifreier, wie er betont.
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