Mit einer Online-Petition wollen die Vorarlberger Sozialdemokraten ihrer Forderung nach einer Rücknahme der Tariferhöhungen bei Strom und Gas Nachdruck verleihen. Vorarlberger können den Aufruf noch bis Ende Juni unterschreiben.
Die SPÖ fordert bekanntlich die Rücknahme der Tariferhöhungen bei Strom und Gas im Land. Die Online-Petition „Nein zur Preisexplosion bei Strom und Gas“ soll diesem Anliegen nun Nachdruck verleihen. Eingeladen ,den Aufruf bis Ende Juni zu unterschreiben, sind alle Vorarlberger. „Je mehr Unterschriften wir sammeln, desto besser“, sagt Klubobfrau Manuela Auer, die zeigen will, dass die Thematik die Bevölkerung umtreibt.
Das Wasser, das die Turbinen unserer Kraftwerke antreibt, ist nicht teurer geworden.
SPÖ-Klubobfrau Manuela Auer
Preiserhöhung trotz Rekordgewinn
Harsche Kritik üben Auer und SPÖ-Nationalratsabgeordneter Reinhold Einwallner an der seit April gültigen Tariferhöhung für Strom auf 24 Cent durch das landeseigene Energieunternehmen Illwerke Vkw: „Das Wasser, das die Turbinen unserer Kraftwerke antreibt, ist nicht teurer geworden“, kann die Klubobfrau die höheren Preise nicht nachvollziehen. Zudem habe der Konzern 2021 einen Rekordgewinn von 136 Millionen Euro eingefahren.
Auswirkung der Zuschüsse ist negativ
Der Landeszuschuss von 3 Cent pro Kilowattstunde ist für die roten Politiker nicht ausreichend. Die ständige Ausschüttung von Zuschüssen würde die Inflation nur weiter befeuern. Länder, die die Energiepreise reguliert hätten, verzeichneten mittlerweile Inflationsraten, die teilweise nur halb so hoch seien wie in Österreich. Die Petition ist im Internet abrufbar unter www.openpetition.eu/at/petition/online/nein-zur-preisexplosion-bei-strom-und-gas.
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