Wegen seiner Beteiligung an einem Raubüberfall ist am Donnerstag ein 14-Jähriger im Linzer Landesgericht zu zwölf Monaten Haft, davon vier Monate unbedingt, verurteilt worden. Der Haupttäter, ein 35-Jähriger, bekam drei Jahre „scharf“. Beide Urteile sind nicht rechtskräftig.
Der 14-jährige Angeklagte war der Polizei bereits aufgefallen, weil er im Herbst als 13-Jähriger mehrere Taxiüberfälle begangen haben soll. Der Bursche stand mit dem 35-Jährigen vor Gericht. Der Bursch soll mit dem Älteren einen Linzer in dessen Wohnung überfallen haben. Das Duo hatte den stark betrunkenen 29-Jährigen zunächst nach Hause begleitet, in dessen Wohnung sollen ihn die Angeklagten angegriffen und ihm seine Geldbörse und sein Handy geraubt haben.
Gegenseitig belastet
Die beiden Angeklagten belasteten sich gegenseitig. Der 35-Jährige räumte laut Anklage ein, dass er während der Tat eine Kette um seine Hand gewickelt habe - den Raub habe aber der Jüngere begangen. Der 14-Jährige wiederum wollte zum Raubzeitpunkt gar nicht mehr in der Wohnung gewesen sein.
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