Umfragen geplant

Lienz nimmt heimische Wirtschaft unter die Lupe

Tirol
02.04.2023 16:00

Bestehende Angebote im Einzelhandel, der Gastronomie und von Dienstleistern stehen ab April auf dem Prüfstand. Die Ergebnisse sollen ab dem Spätsommer vorliegen und Chancen und Potenziale zeigen.

Der Online-Handel und nicht zuletzt auch die Teuerungswelle sorgen in vielen Städten dafür, dass sich die Bevölkerung von der lokalen Wirtschaft abwendet und sich anderweitig umsieht. Diese Veränderung nimmt man auch in Osttirol wahr. Der Rückzug von frequenzstarken Magnetbetrieben in der Innenstadt sind seit Jahren die logische Konsequenz. „Dem gegenüber steht allerdings die wachsende Nachfrage unter anderem an Bio- und Fairtradeprodukten, neuen Multi- und Crosschannel-Konzepten sowie die vermehrte Suche nach kleineren Flächen, die Standorte für neue, interessante Potenziale und Chancen sein können“, ist man sich bei der Stadtgemeinde Lienz sicher.

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Dabei werden nicht nur die Kaufkraftströme und Besuchsmotive der Lienzer und Osttiroler unter die Lupe genommen, sondern auch jene der Gäste aus Kärnten, Südtirol und Oberitalien.

Die Verantwortlichen der Stadt Lienz

Halbes Jahr, um Ströme und Motive zu erkunden
Um diese Veränderungen in Zahlen festzuhalten und entsprechende Maßnahmen treffen zu können, setzt man nun gemeinsam mit der Wirtschaftskammer auf eine tiefgehende Strukturanalyse. Diese startet Anfang April und umfasst sechs Bausteine, die sich über ein halbes Jahr lang mit Handel, Gastro sowie Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben auseinandersetzen. „Dabei werden nicht nur die Kaufkraftströme und Besuchsmotive der Lienzer und Osttiroler unter die Lupe genommen, sondern auch jene der Gäste aus Kärnten, Südtirol und Oberitalien.“ In dieser Zeit könne es vermehrt zu Umfrageanrufen kommen.

Durch die Kennzahlen erfolgen Empfehlungen und Vorschläge für zukünftige Handlungsfelder. Entsprechende Ergebnisse sollen im Spätsommer 2023 vorliegen. Rund 35.000 Euro lässt man sich die Analyse der Stadt- und Standortberatungsagentur Cima kosten. 65% werden durch die Förderschiene der EU gedeckt, den Rest teilen sich Stadt und Wirtschaftskammer.

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