Der Räumungsbefehl des Bezirksgerichts Klagenfurt bedeutete für die Dauercamper vom Hafnersee das Ende der Idylle. Die ersten haben ihre Zelte schon abgebrochen und der Rest hat noch bis Ende April Zeit.
Die ersten Dauercamper haben ihre Stellplätze am Hafnersee bereits im Winter verlassen, die übrigen sollten bis Ende April folgen – solange gilt die ihnen vom Bezirksgericht Klagenfurt gewährte Frist, um ihre Sommerdependancen mit Seeblick zu verlassen. Wie berichtet, hat die Kärntner Beteiligungsverwaltung (KBV) das Areal an die Falkensteiner-Gruppe verpachtet, die am Hafnersee ein luxuriöses Glamping-Areal errichten will.
Anwalt ortet Gesprächsbereitschaft
Dafür mussten die Camper weichen, was ihr Rechtsanwalt Christian Ragger offenbar nach wie vor nicht ganz hinnehmen will: „Es wäre für alle Platz“, glaubt er. Und ortet überraschenderweise plötzlich „Gesprächsbereitschaft, da einige Camper versöhnliche Briefe vom Land erhalten haben“.
Weiteres Glamping-Projekt
Wie das Falkensteiner-Projekt – geplant ist eine Investition von mindestens 20 Millionen Euro – genau ausschauen wird, ist übrigens noch unbekannt. Es soll aber nicht der einzige Glamping-Komplex in Kärnten bleiben: Auch auf dem Katschberg soll eine neue Falkensteiner-Glamping-Anlage entstehen. Denn die Erfolgshoteliers wissen genau, wie groß die Nachfrage nach diesem Urlaubsangebot ist.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.