Wie ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit vorgehe und warum sich dieses Phänomen jedes Jahr bemerkbar macht. „Die kleine Botin“ aka Daniela Gaigg schreibt als Kolumnistin über Themen rund um das Leben mit der Familie. Das sind Nachhaltigkeit im Alltag, Selbstfürsorge und Gedankenanstöße für Eltern.
Jetzt im Frühling fühlen sich viele Menschen matt und abgeschlagen. Dieser Zustand wird oft als Frühjahrsmüdigkeit bezeichnet. Doch was genau verursacht diese Erschöpfung und was können wir dagegen tun?
Dass wir uns müde fühlen liegt daran, dass sich der Körper erst an die neue Jahreszeit anpassen muss: Mit den länger werdenden Tagen und den wärmeren Temperaturen wollen wir aktiver sein, aber der Körper wird immer noch vom Melatonin beeinflusst. Dieses Hormon sorgt dafür, dass wir schlafen können und wird vermehrt im Winter ausgeschüttet. Beim Jahreszeitenwechsel dauert es ein paar Wochen, bis sich der menschliche Körper anpasst und die Melatoninproduktion wieder reduziert.
Yoga und Meditation
Ich verrate gern, was mir hilft, damit ich mich fitter und wacher fühle und so den Frühling einfach mehr genießen kann. In erster Linie versuche ich, mich ausgewogen zu ernähren und weitgehend auf Zucker zu verzichten. Meine tägliche Yoga-Einheit am Morgen praktiziere ich wieder vor offenem Fenster. An stressigen Tagen versuche ich ein paar zusätzliche Minuten am Abend für mich zu reservieren und gehe direkt nach einer Meditation ins Bett. Das sorgt für entspannten Schlaf, vor allem dann, wenn ich auch die Bildschirmzeit reduziere.
Besonders guttun mir Auszeiten tagsüber in der warmen Sonne. Das unterstützt das körpereigene Vitamin D. Nicht vergessen: genügend Wasser trinken!
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