Sein Spitzname ist „Warrior“, zu Deutsch Krieger, und er ist tatsächlich so etwas wie ein Turm in der Schlacht. Schließlich sind die italienischen Abwehrrecken Giorgio Chiellini und Leonardo Bonucci die Idole von Austria Lustenaus französischem Verteidiger Jean Hugonet.
„Ihre Spielweise gefällt mir sehr. Besonders die Art, wie sie auftreten, finde ich überragend.“ Er selbst hat bisher noch kein Spiel verpasst und geht keinem Zweikampf aus dem Weg. „Wenn du ein Trikot überziehst, dann verteidigst du die Farben des Vereins und musst dementsprechend auftreten. Du bist bereit, für den Verein Schmerzen einzustecken“, sagt der Franzose über sich.
Premiere in Wolfsberg
Gegen den WAC schlüpfte der 23-Jährige aber erstmals auch in die Rolle des Torschützen. In der 64. Minute schraubte er sich nach einem Eckball hoch, versenkte den Ball mit dem Hinterkopf zum Siegestreffer ins Netz. „Das erste Ligator ist natürlich etwas besonders. Dass es gleich zum Sieg reicht, macht es noch schöner.“ Jean Hugonet hat sich damit als zehnter Lustenauer in die Torschützenliste der heimischen Bundesliga eingetragen. Sein Tor war gleichzeitig auch historisch. Denn erstmals gelang es der Austria in der höchsten Liga ein Team aus Kärnten zu besiegen. Damit fehlt den Vorarlbergern nur noch ein Erfolg gegen eine burgenländische Elf. Solch ein Duell gab es aber noch gar nie.
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